Zelliges Vulkollan® wird wie massives Vulkollan® nach dem Gießverfahren hergestellt, wobei als Treibmittel Wasser eingesetzt wird. Die Dosierung der Komponenten erfolgt über
Gießmaschinen. Zelliges Vulkollan® ergänzt massives Vulkollan® für die Anwendungen, bei denen eine höhere Deformierbarkeit und eine niedrigere Stauchhärte gefordert werden. Somit sind für die Praxis im Wesentlichen die Eigenschaften bei Druckverformung relevant. Dieser vielseitige Werkstoff wird seit Langem in der Automobilindustrie für Zusatzfedern eingesetzt. Der Einsatz von Zusatzfedern aus zelligem Vulkollan® ermöglicht platz- und gewichtssparende Konstruktionen von Kfz-Federbeinen mit progressiver Federungskennlinie. Neben der Lösung rein federungstechnischer Probleme findet zelliges Vulkollan® in zunehmendem Maße auch Verwendung bei der akustischen Dämpfung durch die Entkoppelung schwingender Bauteile, d.h. bei der Vibrationsdämpfung. Die extremen Anforderungen der Automobilindustrie an die Materialeigenschaften einer Zusatzfeder im Federbein können in zahlreichen Fällen nur durch zelliges Vulkollan® erfüllt werden.
Kernkompetenzen:
- Dynamische Belastbarkeit (selbst in Dauerbelastungstests mit 5 Millionen Zyklen ist die bleibende Verformung extrem niedrig)
- Geringe Wasseraufnahme (gewährleistet störungsfreien Betrieb bei unterschiedlichen Witterungseinflüssen)
- Geringe Abweichungen der Eigenschaften bei unterschiedlichen Einsatztemperaturen (-30° C bis +80° C)
- Hohe Volumenkompressibilität
- Geringe Querdehnung
- Progressives Druck-/Stauchungsverhalten
- Geringer Setzbetrag